In eigener Sache/Klarstellung zur Situation in Georgien

Geehrte Leserinnen und Leser!

Wie Sie bestimmt wissen, so ist unsereiner georgischer Herkunft, und dieser Tage wird in Tbilisi, Batumi und Kutaissi gegen eine zunehmend autoritäre Regierung, die ein unpopuläres Gesetz, auf biegen und brechen, durchboxen will, protestiert. Und darum geht es im heutigen Quickie.

Deshalb, und weil Georgien ein kleines Land ist, das innerhalb der langen georgischen Geschichte entweder von den Persern oder Russen okkupiert worden ist, gibt es nun zahlreiche groteske Verschwörungstheorien in Bezug auf diese Proteste.

Dazu sage ich primär eines: Sie sind allesamt Unfug, weder sind die Protestierenden Satanistinnen und Satanisten, noch protestieren die Menschen in Tbilisi, Batumi und Kutaissi für einen Anschluss an den Iran.

Und was sogenannte „Farbenrevolutionen“ angeht, so werden diese so genannt, weil diese Revolutionen 2004 in der Ukraine, mit der „Orangen Revolution“, 2005 der „Tulpenrevolution“ in Kirgistan und 2004 der „Rosenrevolution“ in Georgien, schon stattgefunden haben und anno dazumal Georgien von dieser „Farbenrevolution“ mit der Abschaffung der Todesstrafe und der Stärkung der Pressefreiheit profitiert hat, und diese Errungenschaften im hier und heute wiederum die Zivilgesellschaft stärken, die es deshalb wagt seit Wochen zu protestieren.

Und die Proteste gibt es, und das sage ich hier nochmals, weil es nach der Rosenrevolution freie und faire Wahlen gab, bei denen die Partei, die nach der Rosenrevolution an die Macht kam, verlor, und dann eine Partei, die de facto der politische Arm eines zwielichtigen Oligarchen ist, an die Macht kam.

In den vergangen Jahren hat „Georgischer Traum“, so heisst die Partei des zwielichtigen Oligarchen, sich durchgefuchst und irgendwie hat es Georgien als Nation geschafft es zwanzig Jahre nach der Rosenrevolution zum EU-Beitrittskandidaten zu werden, und damit nicht nur den kollektiven Traum der heutigen Georgierinnen und Georgier war werden zu lassen, sondern auch den Vakhtang Gorgasali und Zurab Zhvania. Denn Zurab Zhvania sagte einst voller Stolz „Ich bin Georgier, und darum bin ich Europäer“.

Und diesen Traum lassen sich die Protestierenden in Tbilisi, Batumi und Kutaissi nicht von einem zwielichtigen Oligarchen nehmen, und somit hat „Georgischer Traum“ sein eigenes Ende eingeläutet, denn nicht nur hat die Präsidentin Georgiens, Salome Zurabishvili*, welche ironischerweise vor einigen Jahren mit den Stimmen von „Georgischer Traum“ zur Präsidentin gewählt worden ist, gegen das Gesetz ihr Veto eingelegt, die Opposition hat nun auch noch einen populären Kandidaten, um „Georgischer Traum“ bei den Wahlen im Herbst herauszufordern und die Proteste hören nicht auf! Wie man es nimmt, es wird nicht besser werden für den Oligarchen.

D.h. was auch immer „Georgischer Traum“ jetzt tun wird, man steckt in einer selbst kreierten Sackgasse, aus der man sich kaum retten kann, und darüber können keine grotesken Verschwörungstheorien hinwegtäuschen, egal von wem sie verbreitet werden.

*Wahrscheinlich dachte der Oligarch damals, dass Salome Zurabishvili, weil sie eine Frau ist und im Exil, in Paris, geboren worden ist, einfach herumgeschubst werden könne.

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Warum der Kreml keine Atomwaffen einsetzen wird

Geehrte Leserinnen und Leser!

Wir müssen wieder über Russland reden, sprich ich muss darüber schreiben und es graust mich jetzt schon!

Es geht, wie Sie unschwer dem Titel des Blogeintrags entnehmen können, um die konstanten russischen Drohungen vom nuklearen Erstschlag, und warum man diese, meiner Meinung nach, so gut es geht ignorieren sollte.

Zuallererst: Bisher hat der Kreml keine Atomwaffen eingesetzt, trotz aller Drohungen, und das wird auch, meiner Ansicht nach, höchstwahrscheinlich in Zukunft so bleiben. Und das wiederum liegt nicht daran, dass irgendjemand im Kreml zufälligerweise seine Menschlichkeit wiedergefunden hat, sondern hat ganz praktische Gründe, die ich Ihnen weiter unten erkläre.

Einer der Gründe ist Putin selber, oder besser gesagt die Tatsache, dass der KGB-Zwerg wie viele andere nationalistische Russen immer noch einen Groll hat aufgrund der Tatsache, dass ein Georgier, nämlich Stalin, Russland länger regiert hat als Zaren und Zarinnen wie Ivan der Schreckliche, Peter der Grosse und Katharina die Grosse. Diese Kränkung versucht Putin nun wettzumachen, indem er plant, Russland bis 2036 zu beherrschen, und somit ein Jahr länger an der Macht zu bleiben als Stalin.

Nein, das ist kein Witz meinerseits, so denkt es in ihm und in vielen anderen russischen Nationalisten. Darum werde ich unten einen Link dazu einfügen.

Dieser Menschenschlag hat es bis heute nicht verwunden, dass Stalin Russland am längsten regiert hat und somit bewiesen, dass die Russen und Russinnen einem jeden Tyrannen folgen, sofern dieser auch noch seine Grausamkeit in andere Staaten exportiert.

Einen anderen Groll, den russische Nationalisten wie Putin haben, ist die Tatsache, dass die Kommunisten die Kontrolle über Polen und Finnland verloren haben. Man stelle sich das mal vor, bis heute beklagen sich russische Nationalisten nicht über den Verlust von Menschenleben in der Sowjetunion, sondern über die Tatsache, dass ein Georgier Russland am längsten beherrscht hat, und dass die Kommunisten Russlands Herrschaft über Polen und Finnland verloren haben. Ist das nicht grotesk? Verstehen sie jetzt, warum es mich vor diesem Menschenschlag graust?

Aber zurück zu den impotenten Drohungen aus dem Kreml: Putin kann nicht Zar spielen und bis 2036 herrschen, wenn er in Den Haag sitzt, weil er Atomwaffen über Riga abwerfen liess. Trotz der Tatsache, dass der KGB-Zwerg sich nur noch von Ja-Sagern umgibt, ist er noch nicht so verrückt/dement, dass er das riskieren würde.

Und sollte Putin so dement/verrückt werden, so würde er doch entmachtet werden, weil selbst diese Ja-Sager, mit denen sich der alte KGB-Zwerg umgibt, sich nicht in Den Haag für den Einsatz von Atomwaffen verantworten wollen, und stattdessen nach dem unvermeidlichen Tod von Putin selbst an die Macht kommen wollen, ähnlich wie in der bekannten Komödie „The Death of Stalin“.

Aber wie gesagt, was ich mit meinem heutigen Beitrag zum Ausdruck bringen wollte, ist, dass man die konstanten Drohungen aus dem Kreml ignorieren und nicht in Panik verfallen sollte, denn wie ich hier dargelegt habe, wird Russland seine Atomwaffen, die höchstwahrscheinlich schlecht gewartet und am verrosten sind, nicht einsetzen. Primär, weil es den Herrschaftsplänen des KGB-Zwergs nicht dienlich ist.

Putin signs law enabling him to stay in power until 2036 (france24.com)

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