Bohnen-Pasta-Eintopf

Liebe Ladies & Fellas

Gestern habe ich bei meinem besten Kumpel gekocht. Ich mag das sehr, weil es easy ist für ihn zu kochen, da er nicht heikel ist. Darum teile ich dieses Rezept mit Ihnen. Ich möchte noch anmerken, dass die Bohnen 24 h eingeweicht werden müssen. Die Mengenangaben beziehen sich auf die trockenen Bohnen.

Zutaten:

  • 250 g Borlotti-Bohnen (24 h vorher einweichen lassen)
  • 1-2 Zucchini
  • 2-3 Pepperoni
  • 1 l Passata
  • 300 g Canneroni
  • 100 g Mozarella
  • 2 Knoblauchzehen
  • Etwas Olivenöl zum andünsten
  • Salz, Pfeffer, getrocknete Kräuter, Reibkäse & Rotwein nach belieben.

Zubereitung20150201_190504:

Die eingeweichten Bohnen mit Olivenöl andünsten, dazu die Zucchini & Pepperoni kleinschneiden & zu den Bohnen geben. Zu dem Gemüse etwas Passata, Knoblauch & getrocknete Kräuter (& bei Bedarf 2 dl Rotwein) geben. Das ganze gut umrühren &  dünsten lassen. Das Gemüse, unter ständigem umrühren circa 15 Minuten kochen lassen & dann die Pasta mit der restlichen Passata plus noch circa 1 Glass Wasser dazugeben. Einmal gut umrühren & dann den, in mundgerechte Stücke geschnittenen, Mozzarella hinzufügen. Jetzt noch circa 10 Minuten kochen lassen & dann mit Salz, Pfeffer & Reibkäse abschmecken.

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Anmerkungen:

  • Anstatt Mozzarella kann man auch Feta oder Ricotta verwenden.
  • Man kann diesen Eintopf auch mit Cherrytomaten & Champignons machen.
  • Anstatt Mozarella & Pasta, kann man auch Süsskartoffeln & Creme fraiche verwenden.

 

Europa & die Juden

Liebe Ladies & Fellas

Diesen Text will ich eigentlich schon länger, mal mehr, mal weniger schreiben. & ich hoffe, dass ich diesen Text zu Aufregung, in einem möglichst sachlichen Ton schreiben kann. Für Unangebrachtes, möchte ich mich also schon im Vorraus entschuldigen.

Nun, wie im Titel klar hervorgeht, schreibe ich hier über das nicht ganz einfache, europäisch-jüdische Verhältnis & was die Europäer, denn jetzt ist an Ihnen, meine Damen & Herren, tun können, um das Verhältnis zu verbessern, damit Juden in Europa weiterhin eine Zukunft haben. Denn, meine Damen & Herren, ich mag Cafe au lait, Palacinky, französisches Parfum & die europäische Kultur. Auf den Antisemitismus kann ich allerdings gerne verzichten. Man sollte immer daran denken, dass Antissemitismus wie Krebs ist: Brandgefährlich, wenn man ihn nicht früh genug oder falsch behandelt & absolut tödlich, wenn man ignoriert. Also, was können Sie gegen  Antisemitismus konkret tun??? Hier meine Gebote im Umgang mit Antisemitismus für den Europäer von Welt:

  1. Ignorieren oder relativieren Sie Antisemitismus in Ihrem Umfeld nicht. Vergessen Sie nicht, was ich gesagt habe: Antisemitismus ist wie Krebs; brandgefährlich wenn man ihn nicht oder falsch behandelt & absolut tödlich, wenn man ihn nicht behandelt. Ignoranz ist kein Segen & fungiert auch schlecht als Schutzschild, wenn man den englischen Ausdruck „good german“ kennt.
  2. Relativieren Sie Antisemitismus nicht damit, dass es anderswo viel schlimmer sein könnte. In Papau-Neuguinea gibt es Kannibalen-Stämme, die ihre Nachbarstämme als Feinde verspeisen. Deshalb ist es Ihnen noch lange nicht erlaubt Ihren Nachbarn zu verspeisen. Wenn Sie zivilisiert sein wollen, dann seien Sie überall zivilisiert.
  3. Relativieren Sie Antisemitismus nicht mit Dingen, die Juden angeblich gemacht haben. Denken Sie daran: In Europa hat man den Juden viel mehr schreckliche Dinge angetan, unteranderem die Inqusition, diese Pogrome & jene Porome & natürlich die Schoah. Eigentlich hätten wir Juden allen grund, uns Ihnen gegenüber unzivilisiert zu verhalten, wir schaffen es aber uns akzeptabel zu verhalten. Also, lernen Sie das im Umgang mit uns gefälligst auch!!!
  4. Nutzen Sie uns nicht als billige Sündenböcke für die schlechte Wirtshaftslage in Ihrem Heimatland, die Korruption bei den Politikern & Ihr lausiges Sexleben. Wir waren schon damals bei der Pest nicht für diese verantwortlich & sind auch heute nicht für die Fehler der Welt verantwortlich. Wenn Sie Politiker sind, dann gilt das erst Recht für Sie: Der neue griechische Verteidigungsminister sollte Ihr neues Anti-Vorbild an diesem Punkt sein.
  5. Schrauben Sie Ihre Forderungen an uns zurück. Nach all den Jahren sind Sie einfach nicht in der Position Forderungen an uns zu stellen. Wenn Sie klingen wie die Kommentatoren dieses Artikels, machen Sie etwas falsch im Umgang mit uns Juden:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-11/zentralrat-der-juden-josef-schuster
    Nein, wir Juden müssen nicht wie fleissige Elfen, überall wo es Ihnen beliebt koschere Restaurants & Falafel-Imbisse eröffnen & wir sind auch nicht für Ihr Entertainment da, ausser wir arbeiten in Hollywood oder sonstwo im Show-Business. Nehmen Sie die Juden, wie wir sind. Es gibt keine Anderen (mehr).
  6. Sie dürfen vieles Fragen, bitte beachten Sie aber Zeit & Ort, wenn Sie zur Bar-Mitzwa-Feier Ihres Bekannten eingeladen werden, müssen Sie diesen Leuten nicht angetrunken erzählen wie Ihr Grossvater, der in der Waffen-SS war, zu Karneval seine alte Uniform hervorkrammte. Das wäre auch für einen Juden ein zuviel an Chuzpe.

Das war es eigentlich auch schon, wie Sie sehen habe ich weniger Gebote für Sie im Gepäck, als Moshe damals auf dem Sinai. Also versuchen Sie sich doch mal ausnahmsweise daran zu halten. & wenn nicht??? Dann denken Sie an das erste Gebot, das Ihnen Ihre gespielte Ignoranz nichts nützen wird. 😉