Menschliches Versagen eines unmenschlichen Regimes

Geehrte LeserInnen!

Dieser Tage gibt es wieder Neuigkeiten aus Teheran, und zwar geht es um den Abschuss des Passagierflugzeugs PS752 durch die Pasdaran/Revolutionsgarden im Januar, angeblich war menschliches Versagen der Grund für den Abschuss. Ich persönlich glaube dem iranischen Bericht nicht. Bei den «Ruhrbaronen» habe ich damals das Folgende prophezeit:

«Also ist der Fakt, dass das iranische Regime nun noch mehr Menschenleben auf dem Gewissen hat, keine anti-iranische Verschwörung, sondern traurige Tatsache.

Diese traurige Tatsache soll uns vor Augen führen, dass das iranische Regime nie auch nur in die Nähe von Atomwaffen gelangen sollte, denn das iranische Regime kann nicht einmal mit einer Steinschleuder oder einem Luftabwehrsystem verantwortungsvoll umgehen, geschweige denn mit Atomwaffen. Wie immer plädiere ich deshalb für echte  Sanktionen, die dazu führen, dass in Teheran der «Vertrag von Golestan» im Vergleich zu den Sanktionen wie ein Geschenk des Himmels erscheint, und für ein Ende des sogenannten «kritischen Dialogs» und des «Wandels durch Annäherung» weil das Regime diese Formen der Diplomatie nicht ernst nimmt, sondern als Schwäche des Westens ansieht und deshalb von Tag zu Tag dreister und gestörter agiert. Und dieses Verhalten des Regimes von Teheran hat weder etwas mit den USA noch mit Trump zu tun, wie der absolut leichtsinnige Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeugs beweist. Denn vermeintliche Trump-Kritiker können nicht erklären, mit was diese Schikanen gegenüber den ukrainischen Behörden von Seiten der Iraner gerechtfertigt sein sollen. Was hat die Ukraine dem Iran getan, dass die Unverschämtheiten von Seiten Teherans gegenüber der Regierung in Kiew legitimiert? Die Antwort lautet: Nichts! Und trotzdem dürfen wir davon ausgehen, dass das Regime zu Teheran auch diese Gelegenheit nutzen wird, um ein vermeintlich schwächeres Land, in diesem Fall die Ukraine, zu schikanieren und zu terrorisieren, und das obwohl die Schuld klar beim Regime von Teheran liegt. Dies ist nicht weiter überraschend, schlicht und ergreifend deshalb, weil dies der Modus operandi des irredentistischen und islamo-faschistischen Regimes von Teheran ist.»

Ich wünschte, ich hätte Unrecht gehabt. Aber Fakt ist nunmal, dass dem iranischen Regime Menschenleben egal sind, und dieses Regime demzufolge Menschen opfert wie Bauern beim Schach. Dies ist eine traurige Tatsache, die durch den Abschuss des Passagierflugzeugs PS752 nochmals offensichtlich wurde und das Regime wird weiterhin ermutigt, mit seinen menschenverachtenden Taten forzufahren, solange es nicht effektiv sanktioniert wird.

Das jetzige Laissez-faire und Laissez-aller führt dazu, dass das Regime sich gestärkt fühlt mit seinem Tagwerk aus Mord und Unterdrückung fortzufahren und damit nicht nur Menschenleben von iranischen Bürgern und Bürgerinnen gefährdet, wie der Abschuss des Flugzeugs im Januar beweist, bei der unteranderem die ukrainische Besatzung des Flugzeugs von Revolutionsgardisten praktisch hingerichtet wurde. Und damit hörte die Schikane und der Terror gegenüber der Ukraine von Seiten Teherans nicht auf. Bis heute verweigert das iranische Regime die Herausgabe der beiden Blackboxes, obwohl es selber zugibt, nicht über die Mittel zu verfügen, diese Blackboxes richtig auswerten zu können. Einem Bericht des ukrainischen TV-Senders «Hromadske TV» zufolge forderte Teheran gar Geld von Kiew für die Leichen der Besatzungsmitglieder des abgeschossenen ukrainischen Flugzeugs.

Wenn man nun weiter gedenkt, das Regime von Teheran für seine Barbarei nicht richtig zu ahnden, ist es eine Frage der Zeit, bis das Regime wieder eine solche Tat begeht. Man muss sich vor Augen führen, dass es sich bei diesem Regime um ein Regime handelt, das keine Skrupel kennt, die eigenen Staatsbürger am helllichten Tage an Baukränen aufzuhängen und nicht-iranische Bürger wie Doktor Kyle Moore-Gilbert und Donald Klein als Geiseln zu halten. Nicht nur ermutigt das jetzige Laissez-faire und Laissez-aller das Regime in Teheran. Auch könnten andere Despoten in der Region nach den Abschüssen von MH17 und PS752 sich dazu inspiriert fühlen, ähnliche Taten zu begehen, um die zivilisierte Welt einzuschüchtern und schliesslich zu erpressen.

Alles in allem ist die Situation, so, wie sie ist, alles andere als zufriedenstellend, vorallem da das Regime gestärkt wird und deshalb weiterhin versuchen wird, andere Staaten zu schikanieren und zu terrorisieren wie in diesem Fall die Ukraine.

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Neuigkeiten aus Teheran

Geehrte LeserInnen!

Wie verschiedene deutsche Medien, darunter der NDR berichtet haben, wird die deutsch-iranische Journalisten Natalie Amiri nicht mehr als Iran-Korrespondentin aus Teheran berichten, da es eine Warnung aus dem Auswärtigen Amt gibt, dass das Regime von Teheran Frau Amiri als politische Geisel nehmen will. Diese Situation, so tragisch sie auch für Frau Amiri und ihre Familie ist, entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn man bedenkt, wie oft Natalie Amiri in den vergangenen Jahren Apologetik für das Henkerregime zu Teheran praktiziert hat und dabei mehr Entschuldigungen für das Regime erzählt hat als Scheherazade Märchen.

Offen gesagt war Natalie Amiri für mich die deutsch-iranische Version von Christiane Amanpour und nun ist das eingetreten, was dem französischen Anwalt und Revolutionär Pierre Vernigaud, in seinen geflügelten Worten, gesagt zu haben, attestiert wird: «Die Revolution wie Saturn nach und nach all ihre Kinder verschlingt und am Ende den Despotismus mit allem seinem Unheil gebiert.» Natürlich war die Islamische Revolution von Anfang an despotisch und menschenfeindlich, aber nun ist die Zeit gekommen, in der sogenannte Hardliner wie die Pasdaran (dt. Revolutionsgarden) nicht mehr nur gegen antiklerikale Oppositionelle und religiöse und ethnische Minderheiten vorgehen, sondern auch gegen sogenannte «Moderate» und «Reformer» und offensichtlich beabsichtigen, der Bundesrepublik Deutschland und einer deutschen Bürgerin mit Geiselnahme zu drohen.

Dass man solche Drohungen aus Teheran ernst nehmen sollte, versteht sich von selbst, wenn man bedenkt, was das Regime zu Teheran alleine in den letzten Monaten abgezogen hat. Man erinnere sich nur daran, dass die Pasdaran erst kürzlich mal eben so ein ukrainisches Passagierflugzeug abgeschossen und damit alle Menschen, die auf dem Flug PS752 waren, ermordet haben. Hinzu kommen die zahlreichen Hinrichtungen von politischen Gefangenen und denen, die als Minderjährige zur Todesstrafe verurteilt worden sind. Trotz der Tatsache, dass die Islamische Republik Iran die Kinderrechtskonvention unterzeichnet hat und diese die Verurteilung von Minderjährigen zum Tod verbietet.

Dass ein solches Regime es nun wagt zu drohen und nicht schon lange zu einem von allen sanktionierten Pariastaat verkommen ist, zeigt, dass es auf dieser Welt nicht mit rechten Dingen zugeht. Denn diese Anbiederung an ein Regime, dass dafür berühmt-berüchtigt ist, Menschen am helllichten Tage an Baukränen zu erhängen, und eine blutige Geschichte als Kolonisator im Kaukasus hat, ist durch nichts mehr zu erklären. Zumal Methoden, wie der sogenannte «kritische Dialog» und der «Wandel durch Annäherung» in den vergangenen einundvierzig Jahren zu nichts geführt haben, ausser dazu, dass die Machthaber in Teheran von Mal zu Mal noch unverschämter agieren.

Das Laissez-faire und Laissez-aller gegenüber Teheran gefährdet unschuldige Zivilisten, wie ausländische Korrespondenten im Iran, ukrainische Piloten und ihre Passagiere und afghanische Migranten, denn man stärkt mit diesen unnützen Methoden aus der Mottenkiste der deutschen Aussenpolitik gegenüber dem von Moskau kontrollierten Ostblock im hier und heute das Regime in Teheran.

Nicht nur fördert man so den Terror Teherans und dessen Proxies, wie die berühmt-berüchtigte Terrororganisation Hisbollah und die antisemitischen Houthi-Terroristen im Jemen, man opfert auch zivilisatorische Errungenschaften wie Menschenrechte auf dem Altar des Kulturrelativismus für eine Bande von Verbrechern. Denn das Regime von Teheran ist nichts weiter als eine Bande von Verbrechern, im Vergleich zu denen Mitglieder des organisierten Verbrechens in der ehemaligen Sowjetunion kultiviert und zivilisiert erscheinen.

Aber zurück zu (ehemaligen) Regime-Apologeten wie Natalie Amiri. Ereignisse wie diese, zeigen, dass es sich nicht lohnt, sich an ein Regime wie das von Teheran anzubiedern, denn am Ende wird man, aller Liebdienerei zum Trotz, von den Machthabern benutzt und geopfert. Denn auch das ist der Modus operandi, der in Teheran und anderswo von mörderischen Despoten benutzt wird.

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