Wir müssen über Luka reden

Geehrte Leserinnen und Leser!

Der Kolchose-Diktator Alexander Lukaschenko hat mal wieder etwas getan, um in den Medien zu sein und als mehr wahrgenommen zu werden, als Putins Schosshund in Belarus. Zuerst drohte Lukaschenko damit, «Europa mit Flüchtlingen und Drogen zu fluten», woher er Letztere nehmen wird, weiss unsereins nicht und kann nur spekulieren, aber das mit den Flüchtlingen ist machbar, immerhin fliegt Belarus immer noch Syrien und den Irak an und nun bietet der Kolchose-Diktator von Putins Gnaden den Leuten dort das «Fluchtpaket Europa Deluxe» an, bei dem man praktisch bis an die EU-Grenze von belarusischen Grenzbeamten gebracht wird. Grenzbeamte, die sich schon letztes Jahr nicht mit Ruhm bekleckert haben, als sie versucht haben Maria Kolesnikowa/Kalesnikova zwangsweise in die Ukraine zu verfrachten, obwohl sie belarusische Staatsbürgerin ist und sonst nichts. Was hingegen die Drogen angeht: Eventuell wird Lukaschenko versuchen, KGB-Agenten, ja, ich darf mal wieder daran erinnern, dass Belarus unter dem Schosshund Putins das letzte Land im post-sowjetischen Raum ist, das den KGB beibehalten hat, als Dealer einzusetzen, die dann ihrerseits versuchen werden, den Leuten Kartoffelstärke als Heroin und Kokain anzudrehen.

Aber Alexander Lukaschenko wäre nicht Alexander Lukaschenko, wenn er nicht noch eine Gelegenheit gefunden hätte, um nachzutreten und den starken Mann zu mimen, und so hat er letzte Woche eine Rede auf Russisch gehalten, bei der er unter anderem, sagte, dass die Welt vor uns Jüdinnen und Juden wegen dem Holocaust kniet, während die «toleranten» Bürgerinnen und Bürger von Belarus es erlauben würden, dass man ihnen ins Gesicht spuckt. Klassischer antisemitischer Opferneid, den der Kolchose-Diktator nutzt, um sich zu profilieren.

All diese Rhetorik zeigt nur zwei Dinge auf. Erstens ist Lukaschenko im Grunde vollkommen machtlos, wenn er nur mit Dingen drohen kann, die von der Grenzpolizei in baltischen Staaten und in Polen einfach aufgehalten werden können, und dass der Kolchose-Diktator ein Diktator ist, der seit 1994 das Volk in Belarus als Geisel genommen hat, ein kultur- und ruchloser Despot, der nichts kann ausser drohen und poltern, denn ein Staatsmann hätte anstatt zu wüsten Drohungen zu Diplomatie und zu Gesprächen mit europäischen Politikerinnen und Politikern gegriffen, statt sich wie Rumpelstilzchen im Drogenrausch zu benehmen. Aber item, dieses Gebaren zeigt, dass wenn Europa denn will, es absolut kein Papiertiger sein muss und stattdessen am längeren Hebel sitzt, denn dieses Verhalten des Kolchose-Diktators sind reine Verzweiflungstaten, weil die letzten EU-Sanktionen ihn und die Seinen, da getroffen haben, wo es so richtig weh tut.

Das wiederum zeigt, dass all das Gerede vom «Wandel durch Annäherung» und «kritischem Dialog» nichts weiter als Wunschdenken ist und im Umgang mit Despoten verschiedener Couleur nichts anderes hilft als harte Sanktionen und die Sprache der harten Hand, dies zeigt sich nunmehr am Beispiel von Belarus. Und Belarus kann somit in Zukunft die Blaupause dafür werden, wie mit Autokraten und Diktatoren zu verfahren ist. Denn nun gibt es nur noch zwei Optionen für den Kolchose-Diktator, entweder er flieht, wie Yanukovich nach dem «Euromaidan» nach Russland, oder ihm wird, bevorzugt in Den Haag, der Prozess gemacht. Es kann schlicht nicht angehen, dass im 21.Jahrhundert die Karikatur eines Diktators im post-sowjetischen Raum schaltet und waltet, wie es ihm beliebt. Das hat sein inakzeptables Verhalten, das durch Jahre hindurch nur schlimmer geworden ist und in den letzten Wochen einen neuen Tief- oder Höhepunkt erreicht hat, eindrücklich demonstriert und nunmehr in feindlicher Rhetorik, Drohungen und versuchter Sabotage gegenüber europäischen Nachbarstaaten und meinem Völkchen mündet.

Sonntagsreden und Beschwichtigungen helfen offensichtlich nicht, denn Lukaschenko ist seit nunmehr 27 Jahren an der Macht und es ist mit ihm nur noch schlimmer geworden, von Altersmilde keine Spur. Darum ist nunmehr mit dem berühmt-berüchtigten Zitat der amerikanischen Vizepräsidentin Kamala Harris in Bezug auf Lukaschenko zu schliessen: Dude’s gotta go!

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Der Sohn eines Drogen-Schmugglers in Diensten der Islamischen Republik Iran

Geehrte LeserInnen!

Im deutschsprachigen Raum gilt Adnan Tabatabai, der für die obskure Denkfabrik CARPO arbeitet, gemeinhin als Iran-Experte und darum darf er auch regelmässig seine bizarren Agitationsversuche für das Regime der Islamischen Republik in verschiedenen Medien wie zum Beispiel der «Zeit» veröffentlichen.

Was gelinde gesagt sehr irritierend ist, denn Adnan Tabatabai ist nicht ein dahergelaufener, irregeleiteter Politikwissenschaftler, sondern der Sohn von Sadegh Tabatabai. Und Sadegh Tabatabai war nicht irgendwer, sondern gehörte jahrelang zum obersten Machtzirkel der Islamischen Republik. Sadegh Tabatabais Schwester hat Khomeinis Sohn Ahmad geheiratet und somit ist Sadegh Tabatabai der Schwager von Khomeinis Sohn. Sadegh Tabatabai selber begleitete Khomeini zurück aus seinem französischen Exil in den Iran. Nach der «Islamischen Revolution» arbeitete Sadegh Tabatabai unter anderem als Gesandter für das neue Regime, dabei war sich Tabatabai senior nicht zu schade, Drogen zu schmuggeln. Im Jahr 1983 wurde Sadegh Tabatabai am Flughafen Düsseldorf mit 1.65 kg Rohopium im Gepäck erwischt, verhaftet und dann auf Kaution freigelassen. Nach diesem Zwischenfall bestätigte das Regime seinen Status als diplomatischen Gesandten. Für diese und andere Dienste wurde Sadegh Tabatabai nach seinem Tod im Khomeini-Mausoleum öffentlich und mit allen Ehren bestattet.

Und wo sein Vater angefangen hat, da macht Adnan Tabatabai weiter. Zwar wurde Adnan Tabatabai bisher nicht mit Rohopium erwischt, aber das heisst nicht, dass er nicht auch für das Regime arbeitet. Wenn auch nicht in offizieller Position, so doch auch mit klarem Ziel Agitation für dieses unmenschliche Regime zu betreiben.

Vermutlich verdienen solche Iraner, wie Adnan Tabatabai, mit ihrer Apologetik und Agitation für ein Regime, das damit droht, im Falle eines Konflikts mit den USA Kindersoldaten einzusetzen, und den Juden unter den Staaten, Israel, regelmässig bedroht, gutes Geld. Darum relativieren diese Iraner den genozidalen Wahn der Henker von Teheran, die ohne Scheu Menschen am helllichten Tage an Baukränen aufhängen und Weltmeister bei der Hinrichtung Minderjähriger sind, und verteidigen damit Imperialisten und Antisemiten in der Maske von Revolutionären.

Es ist aber extrem unmoralisch, dass Medien in funktionierenden Rechtsstaaten Charakteren wie Adnan Tabatabai eine Plattform für ihre Agitation bieten. Damit geben liberale Medien den Feinden der Demokratie und des säkularen Rechtsstaats eine Stimme.

Es scheint, als ob diese Medien nichts aus dem Desaster um den Erdogan-Lobbisten Martin Lejeune gelernt haben, der zuerst beim «Standard» und bei der «Taz» eine Möglichkeit bekam, Agitation für das AKP-Regime und die Hamas zu betreiben. Dass man nun allen gesunden Menschenverstandes zum Trotz dem Sohn eines Drogen-Schmugglers erlaubt, seine kruden Propaganda-Stücke für das Regime der Islamischen Republik zu publizieren, ohne vorher darauf hinzuweisen, um wen es sich bei Adnan Tabatabai handelt, ist nicht mehr naiv, sondern grob fahrlässig und zeugt von einer sehr fragwürdigen Sicht auf jene, die diese Artikel lesen, um sich über die Situation im Iran und der Region zu informieren.

Denn ich für meinem Teil will nicht die Propaganda-Stücke von jemandem lesen, der mit der Khomeini-Familie verschwägert ist und unteranderem deshalb konstant für das Regime der Islamischen Republik Apologetik betreibt. Anderen Mensche dürfte es da ähnlich gehen.

Genau deshalb wäre es an der Zeit für mehr Aufrichtigkeit und Offenheit dieser Medien in Bezug auf Charaktere wie Adnan Tabatabai. Denn das ist man den mündigen Bürgern und Bürgerinnen schuldig.

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