Im Kreml hat man den Verstand verloren!

Geehrte Leserinnen und Leser!

Es ist mal wieder Zeit für eine meiner berühmt-berüchtigten Polemiken, denn wie verschiedene Medien berichtet haben, so plant man in Russland, regelmässig Zwangsuntersuchungen bei ausländischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern durchzuführen, inklusive alle drei Monate eine Röntgenuntersuchung und einen AIDS-Test. Wenn diese demütigende und an sich lächerliche Massnahme nur auf dem Papier existieren würde, wäre sie in der Tat zum Lachen. Ist sie aber nicht! Denn, wenn es den Herrschaften im Kreml um den Kampf gegen die HIV- und Tuberkulose-Epidemie in Russland gehen würde, würde man ähnliche Tests für die eigenen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger einführen. Denn im Gegensatz zu zivilisierten Staaten wie Kanada, den USA und Europa, katapultieren sich die Zahlen von HIV- und Tuberkulose Neuerkrankungen in Russland nach oben.

Diese Massnahmen Russlands sind aber dazu da, um ausländische Korrespondenten und dergleichen zu demütigen und zu gefährden! Es ist nämlich gefährlich alle drei Monate eine unnötige Röntgenuntersuchung über sich ergehen zu lassen. Aber da man im Kreml nur eine Sprache versteht, nicht Russisch, sondern die der harten Hand, sollten zivilisierte Staaten die Muskeln spielen lassen und Russland die eigene Medizin kosten lassen, indem alle russischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die ein Schengen-Visum oder eine «Greencard» wollen, auch eine solche Untersuchung über sich ergehen lassen müssen. Wem dies nicht gefällt, der oder die bekommt dann eben kein Schengen-Visum und keine «Greencard», und kann somit auch nicht in zivilisierte Staaten einreisen, um dort HIV und Tuberkulose zu verbreiten.

Russland hat in den letzten Jahren eindrücklich und obendrein mehr als einmal bewiesen, dass es Diplomatie als Schwäche versteht und auf Dominanz und nicht Kooperation in der Region und in der Welt setzt. Dies sollte man endlich zur Kenntnis nehmen und mit dem absolut nutzlosen «Wandel durch Annäherung» und dem sogenannten «kritischem Dialog» aufhören. Wie schon oft hier geschrieben, aber das führt zu nichts, ausser dass man in Moskau als Lachnummer gilt, während man im Kreml weiterhin an neuen Plänen rum feilt um zivilisierte Staaten vorzuführen, wie Tiere in der Manege.

Eines sollte man allerdings bei dieser Groteske nicht vergessen: Putin und den Seinen läuft die Zeit davon, denn, das muss man sich immer wieder in Erinnerung rufen, der Herr Vladimir Vladimirovich ist auch schon 69 Jahre alt und wird 2022 gar 70 Jahre alt werden. Hier es geht mir nicht darum, ältere Menschen schlecht zu machen, aber es kann für einen Despoten nicht angehen, als altersschwacher Tattergreis angesehen zu werden. Man muss sich nur in Erinnerung rufen, wie das für Bouteflika, den Despoten von Algerien, gelaufen ist. Seitdem jener, nach einem vermeintlichen Schlaganfall, kaum mehr in der Öffentlichkeit gesehen wurde und wenn, dann nur als Grüssaugust im Rollstuhl, hören die Proteste im Land trotz regelmässiger Regierungswechsel nicht auf. Denn wenn man einmal die Zügel verloren hat, ist es schwierig, wieder fest im Sattel zu sitzen. Putin und die Seinen wie Sergey Lavrow, der auch kein Jungspund mehr ist, wissen und fürchten genau das.

Weil dem Kreml der Sand der Zeit wie der Teufel im Nacken sitzt, ist die jetzige irredentistische and expansionistische Aussenpolitik Russlands als Zeichen der Schwäche und nicht der Stärke zu verstehen. Wie ich schon hier geschrieben habe, so steckt Russland seit Jahren fest in den Klauen von HIV- und Tuberkulose-Epidemien und hat noch allerhand andere interne Probleme, da schickt es sich nicht, die Nachbarstaaten zu bedrohen und zu terrorisieren. Aber wie die letzten Jahre gezeigt haben, so ist man in Russland nicht gewillt aus den Fehlern zu lernen, die zum Untergang der Sowjetunion geführt haben. Und so ist Russland dreissig Jahre nach dem Untergang des Sowjetimperiums wieder eine Gefahr für Frieden in der Region, wenn man denn weiterhin Laissez-faire und Laissez-aller gegenüber Moskau praktiziert und nicht endlich Tacheles kommuniziert.

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Der Modus Operandi gescheiterter Imperien

Geehrte Leserinnen und Leser!

Es ist mal wieder an der Zeit, dass meine Wenigkeit ein paar Zeilen zum Iran und Russland in die Tasten haut! Warum, werden Sie gewiss fragen und die Antwort darauf ist so simpel wie kurz: Weil das Verhalten dieser beiden gescheiterten Imperien mich frustriert.

Es ist nämlich so, dass selbst in Russland die Behörden nicht verheimlichen können, dass täglich um die 1000 Menschen elendig an Covid krepieren, was die Herrschaften im Kreml natürlich nicht daran hindert, weiterhin Grossmacht zu spielen. Dasselbe in Grün im Iran: Dort ist Covid auch kaum unter Kontrolle und Teile des Iran könnten in naher Zukunft durch die Wasserkrise unbewohnbar werden, aber nachdem Teheran den Libanon durch seinen Proxy, die Hisbollah, zu einem gescheiterten Staat gemacht und sich durch Syrien gemordet hat, richtet sich der Blick der Mullahs und Revolutionsgarden nun auf den Kaukasus.

Diese Tatsache, dass selbst Katastrophen wie eine anhaltende Wasserkrise oder das Missmanagement einer globalen Pandemie diesen Ländern nicht etwas Demut eintrichtern können, ist der Teil, der mich, als jemanden der Wurzeln im Kaukasus hat, nämlich in Georgien, frustriert. Dass man stattdessen in besagten Staaten nach einem Sündenbock sucht, gehört ganz offensichtlich zum Modus Operandi dieser gescheiterten Imperien. In Russland gibt der Vox populi den Sanktionen die Schuld, dass die russischen Bürgerinnen und Bürger nur russischen Impfstoff wie «Sputnik» zur Verfügung haben, und wer hinter den Sanktionen steckt, sind nach Ansicht vieler Russinnen und Russen die üblichen Verdächtigen, nämlich «Gayropa», die USA und die Juden. Im Iran ist man hingegen, das betrifft sowohl das Regime wie auch die Opposition beleidigt über den Verlust des Kaukasus, zuerst unter den Sassaniden und später durch die Verträge von Golestan und Turkmanchay an das Russische Reich.

Und das führt uns zu einem anderem Modus Operandi dieser Länder: Irredentistischer Grössenwahn, sprich man gönnt den Nachbarn in der Region, den Ex-Kolonien, die man in vergangenen Tagen beherrscht hat, die Butter auf dem Brot nicht und will den Menschen dort das Leben zur Hölle machen. Der Grund für dieses Verhalten ist bei den Herrschaften im Kreml in Moskau wie auch bei den Mullahs und Revolutionsgarden in Teheran der Gleiche: Eine Kränkung aufgrund des Auseinanderfallens ihrer Imperien in Kombination mit dem Wunsch, es den Menschen dort heimzuzahlen nach dem Motto: Wenn ich schon nichts Gutes habe, dann sollen auch andere Menschen leiden müssen. So ist es kein Wunder, dass Staaten wie Russland und Iran ausserhalb von grossen Zentren wie Moskau, St.Petersburg, Teheran und Isfahan immer mehr zu Entwicklungsländern verkommen, während die Herrscherklasse sich nach dem Ruhm vergangener Tage sehnt, und das ist des Pudels Kern: Staaten wie Russland und der Iran sind, das muss man den Leuten eintrichtern, die Rechtsnachfolger gescheiterter Imperien, und das Verhalten, das der besagte Modus Operandi, dass man lieber die Region in Brand steckt, anstatt zuzulassen, dass Nachbarstaaten zu halbwegs funktionierenden Demokratien werden können, und man sich in Teheran und Moskau mit dem Lösen von eigenen Problemen begnügt, diesem Fakt geschuldet ist. Solange sich aber Staaten wie der Iran und Russland nicht als moderne Rechtsstaaten neu erfinden, wird weiterhin die Gefahr bestehen, dass deren Nachbarstaaten als Kollateralschaden des Grössenwahns des Kremls und Mullah-Regimes enden. Darum ist es imperativ, dass man zumindest das Narrativ von Moskau und Teheran nicht gelten lässt, deren Nachbarstaaten in der Region unterstützt und Teheran und Moskau endlich effektiv sanktioniert.

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