Russland hat wieder einen Zaren

Geehrte LeserInnen!

Nun ist es ist offiziell: Putin hat «seine» Verfassungsänderung bekommen, indem er, während zivilisierte Staaten das öffentliche Leben im Zuge der Covid-19-Pandemie heruntergefahren haben, eine Abstimmung durchführen liess, bei der sämtlicher gesunder Menschenverstand und Rechtsstaatlichkeit über Bord geworfen wurde. Trotzdem wurde diese Abstimmung von über 70% der russischen Wahlberechtigten angenommen. Und somit wird Putin voraussichtlich bis 2036 weiter schalten und walten, wie es im beliebt, sofern ihn nicht der Teufel holt, er wie der andere «Woschd» an seinem Erbrochenenen erstickt oder die russischen Bürger und Bürgerinnen endlich aufhören, ihre regionalen Nachbarn und Minderheiten innerhalb Russlands für ihre ureigenen Probleme verantwortlich zu machen und sich stattdessen gegen die erheben, die der Quell ihrer Probleme sind, nämlich Korruption, ein Mangel an Rechtsstaatlichkeit und russisch-orthodoxer Chauvinismus.

2036 wird der KGB-Zwerg Putin 84 Jahre alt sein und damit länger als Stalin an der Macht gewesen sein. Der KGB-Zwerg Putin, der seinen Mangel an Körpergrösse mit Grössenwahn kompensiert, der seinesgleichen sucht, hat sich wohl den algerischen Despoten Abdelaziz Bouteflika als Vorbild genommen und gedenkt, halb senil und debil aus dem Rollstuhl Russland zu regieren. Putin, der immer mehr der Karikatur eines Despoten im post-sowjetischen Raum gleicht, hat nicht vor, abzutreten oder einen Nachfolger aufzubauen, dies sollte nun absolut jedem klar sein.

Nun könnte man sagen, dass man Putin und die Seinen einfach in Russland versauern lassen sollte, wie es Gimli, Sohn von Gloin, in Tolkiens Meisterwerk «Herr der Ringe» über den dunklen Herrscher Sauron sagte. Das Problem dabei ist das Folgende: Putins Herrschaft und die damit einhergehende Rückwärtsgewandtheit der Russen und der russische Chauvinismus bedrohen eben nicht nur Russland alleine, sondern auch die regionalen Nachbarn Russlands. Namentlich die Republik Moldau, die Ukraine und Georgien.

Wie man dieser Tage lesen konnte, will der russische «Autor» und Parlamentsabgeordnete Zakhar Prelepin, dass Russland die Kreml-Proxies Abchasien, die sogenannten «Volksrepubliken» in Donetzk und Lugansk, Transnistrien und die Zchinvali-Region/Süd-Ossetien offiziell annektieren lässt. Wie schon bei der Verfassungsänderung zugunsten Putins, die von der Ex-Kosmonautin Valentina Tereschkowa vorgeschlagen wurde, ist davon auszugehen, das auch im Falle Prelepins und der Annektion von Territorien von souveränen Staaten, im Auftrag des Kremls gehandelt wurde.

Und während sich vermeintliche «Israelkritiker» sich der Unterstützung von Roger Waters, evangelischen Kirchenkreisen und anderer Personen sicher sein können, muss man Kritik am russischen Chauvinismus und damit einhergehendem Imperialismus und Irrendentismus mit der Lupe suchen. Dies führt dazu, dass jene, die sich darüber echauffieren, dass Benjamin Netanyahu immer noch an der Macht ist, und nicht davor zurückscheuen, den israelischen Premier mit antisemitischen Stereotypen wie dem «ewigen Bibi» zu betiteln, nun betreten schweigen, wenn Putin nicht gedenkt, nach über 20 Jahren Herrschaft abzutreten, sondern sich weiterhin an die Macht zu klammern. Dabei muss man genau jetzt dieses ganze Elend kritisieren und nicht mit bizarren Entschuldigungen und Relativierungen, die meiner Ansicht nach nur ein Rassismus der tieferen Erwartungen gegenüber Russland ist, wie der angeblich gänzlich anderen russischen Kultur und der «grossen, russischen Seele» hausieren gehen, da wie gesagt, am Elend Russlands auch und gerade die regionalen Nachbarn Russlands leiden.

Nicht nur muss man diesen Export von Elend kritisieren, man muss Russland auch endlich effektiv sanktionieren. Denn offenbar sind dem Kreml die jetzigen Sanktionen noch zu milde, sonst würde er es nicht wagen, Länder wie Georgien und die Ukraine noch mehr zu schikanieren und zu terrorisieren. Im 21.Jahrhundert, im Zeitalter von Smartphones und SpaceX, hat es nicht anzugehen, dass ein Land, besonders eine Atommacht wie Russland, in grössenwahnsinnigen Träumen vergangener Tage schwelgt. Genau deshalb muss man jetzt dem Kreml Paroli bieten. Damit es gleichgültig ist, wer im Kreml regiert, ob nun ein Zwerg, der sich als Zar sieht, oder einer Drag-Queen, und vorallem die Souveränität von Russlands Nachbarn endlich akzeptiert und nicht mehr in Frage gestellt wird, weder vom Kreml selber noch von seinen Apologeten in Russland und anderswo.

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Was passiert, wenn man Schurkenstaaten gewähren lässt!

Geehrte LeserInnen!

Die Leichen des ukrainischen Passagierflugzeugs PS752, das von den iranischen Revolutionsgarden abgeschossen wurde, wurden erst kürzlich bestattet, keiner der Revolutionsgardisten sass für diese Wahnsinnstat auch nur eine Stunde im Gefängnis, während Frauen, die kein Kopftuch tragen wollen, aufgrund des Jochs der Islamischen Republik genau darum im Gefängnis enden, und doch müssen wir uns wieder mit einem Passagierflugzeug befassen. Nun geht es um den Abschuss der niederländisches Passagiermaschine MH17 durch Kreml-Proxies und den Prozess in den Niederlanden, der nun begonnen hat.

So tragisch die Abschüsse dieser zivilen Flugzeuge und der damit einhergehende Tod von hunderten von Menschen sind, ist die Tatsache, dass Russland unter dem KGB-Zwerg und die Republik der Mullahs solche Wahnsinnstaten wagen, nicht weiter überraschend, wenn man bedenkt, welches Laissez-faire und Laissez-aller man gegenüber diesen Schurkenstaaten praktiziert, die beide recht häufig die Grenzen ihrer Nachbarstaaten missachten und im Falle von Russland gar die Territorien von zwei Nachbarländern, nämlich von Georgien und der Ukraine, okkupiert.

 

Wenn man sich vor Augen führt, dass trotz aller Schandtaten Moskaus und Teherans diese Staaten auf dem internationalen Parkett alles andere als als Paria-Staaten behandelt werden und zivilisierte Länder immer noch den Dialog mit dem KGB-Zwerg und dem Regime der Mullahs suchen, so ist es nicht weiter überraschend, dass diese Schurkenstaaten sich ermutigt fühlen, weiterhin Grenzen auszutesten. Nur das im Gegensatz zum Verhalten von rebellischen Teenagern das Grenzen Austesten von Schurkenstaaten Menschenleben kostet, vielfach das Leben von Menschen, die nicht Bürger dieser Schurkenstaaten sind, wie im Fall der Passagiere und der Besatzung von MH17. Dies interessiert die Machthaber in Moskau und Teheran natürlich nicht, sondern man ergötzt sich am Leid und Entsetzen der Angehörigen der Opfer und der zivilisierten Menschheit.

Solange aber eine solche Politik, die den Export von Tod, Angst und Regression fördert, von Seiten Moskaus und Teherans betrieben wird, ist im Umgang mit diesen beiden Staaten Laissez-aller und Laissez-faire Fehl am Platz. Sonst werden Ereignisse wie die Abschüsse von zivilen Passagierflugzeugen in naher Zukunft zum Alltag gehören. Schlicht und ergreifend deshalb, weil sich andere Schurkenstaaten, neben Russland unter dem KGB-Zwerg und dem Regime der Mullahs, dazu ermutigt fühlen können, solche Wahnsinnstaten zu begehen, um damit entweder die Welt zu erpressen oder zu ängstigen. Dass meine Worte nicht einfach so dahin geschrieben sind, beweist der Abschuss der ukrainischen Passagiermaschine durch Revolutionsgarden. Die Revolutionsgarden ihrerseits fühlten sich wahrscheinlich vom Abschuss der Passagiermaschine MH17 durch Kremlproxies inspiriert und hatten im Hinterkopf, dass sie genauso straffrei davonkommen werden wie jene, die den Abschuss des Passagierflugzeugs MH17 zu verantworten haben, und genau darum haben sie es gewagt, ihrerseits das ukrainische Passagierflugzeug PS752 abzuschiessen.

Stattdessen kann man beobachten, wie die Machthaber von Teheran und Moskau allen Schandtaten zum Trotz weiterhin hofiert werden, aufgrund des bisher vollkommen fruchtlosen «kritischen Dialogs» und dem sogenannten «Wandel durch Annäherung». Bei letzterem frage ich mich, warum vernunftbegabte Menschen sich in irgeneiner Form an ein Regime annähern wollen, das grundlose zivile Passagierflugzeuge abschiesst.

So lange aber zivilisierte Staaten nicht begreifen, dass ein Dialog mit solchen Schurkenstaaten immer als Schwäche des Westens verstanden wird, dürfen wir uns in Zukunft nicht über weitere Wahnsinnstaten Moskaus, Teherans oder eventuell Ankaras wundern. Denn diese Taten sind das Ergebnis eines Laissez-faire und Laissez-aller gegenüber Entitäten, die nur eine Sprache verstehen: Die der harten Hand.

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