Bekenntnisse eines Vatanforoosh*: Iran und die Covid-19-Krise

Geehrte LeserInnen!

Eigentlich habe ich mir fest vorgenommen, nicht über Corona und die dazugehörige Covid-19-Krise zu schreiben. Aber manche Themen fallen einem in den Schoss und so war ich praktisch gezwungen, darüber zu schreiben. Denn, wie «Iran Journal» berichtet gurken jetzt gut 3 Millionen Iraner im Iran rum, weil Nowrooz, das persische Neujahr ist. Wenn es keine Covid-19-Pandemie geben würde, so wäre das auch kein Problem. In der jetzigen Situation aber, in der der Iran, zu allem Überfluss, ein Seuchennest für Covid-19 ist und Länder wie Australien, Georgien und Kanada mit dem Covid-19-Virus infiziert hat, als ob der Export von Terrorismus nicht ausreicht, exportiert der Iran neuerdings auch Seuchen, so dass das Verhalten der 3 Millionen iranischen Reisenden absolut asozial ist. Und ich will mir nicht die üblichen Klagen von antiklerikalen, iranischen Oppositionellen anhören, dass das Regime und nur das Regime an der Situation schuld sei und Nicht-Iraner, wie meine Wenigkeit, den Iran nicht kritisieren und stattdessen für den Iran sterben sollten. Zu den 3 Millionen Reisenden: Es sind keine Basiji und/oder Pasdaran (dt.Revolutionsgarden) in die Haushalte von 3 Millionen Iranern eingebrochen, um diese zu zwingen, an Nowrooz in der Gegend rumzugurken. Dieses absolut asoziale Verhalten praktizieren diese 3 Millionen auch ohne Regime.

Dieses Verhalten demonstriert beispielhaft, was schiefläuft innerhalb der iranischen, auch der exil-iranischen, Gesellschaft: An jedem Unglück, an jeder Katastrophe sind nicht die Iraner selber sondern, irgendein Aussenstehender schuld. Als ich einst einen Iraner fragte, warum der Iran in der jetzigen Situation ist, meinte dieser, Alexander der Grosse sei schuld, weil jener Feldherr anno dazumal Persepolis (Anmerkung meinerseits: Als Rache dafür, dass die Perser zuerst Athen abgefackelt haben) brandschatzen liess und dass die Welt nicht will, dass der Iran gedeiht. Als ich anmerkte, dass dies schon über 2000 Jahre her sei und der persische Schah Agha Muhammad Khan Tbilisi vor weniger als 300 Jahren brandschatzen liess, beschimpfte mich dieser iranische Herr als «Vatanforoosh*». Manches Mal wurde ich auch persönlich, aufgrund meiner Herkunft, vorgeworfen, an der Situation im Iran schuld zu sein, weil Kaukasier nicht bereit seien, für den Iran ihr Leben zu lassen, und dies dazu geführt hätte, dass der Iran zuerst von den Arabern während der Islamischen Invasion überrannt wurde und später das Persische Reiche den Kaukasus an die Russen verloren habe, wegen der angeblich mangelnden Loyalität gegenüber dem Iran seitens meiner kaukasischen Geschwister.

Aber zurück zum absolut asozialen Verhalten der 3 Millionen iranischen Nowrooz-Urlauber. Wie gesagt: Wir haben offensichtlich eine Covid-19-Pandemie und der Iran ist dafür mitverantwortlich. Aber nicht nur ist der Iran dafür mitverantwortlich, nein der Iran ist eines der Seuchennester und hat schon fast 1000 Tote zu beklagen, wobei dies die offiziellen Zahlen sind und man davon ausgehen kann, dass es weitmehr Tote gibt. Denn inzwischen buddelt man im Iran Massengräber aus, die man vom Weltall aus sehen kann, um die Leichen derer, die an Covid-19 gestorben sind, zu verscharren. Wie die «Deutsche Welle» berichtete, gehen Wissenschaftler der angesehenen Sharif-Universität wie Reza Kashef, davon aus dass dem Iran, aufgrund der Inkompetenz und Gleichgültigkeit der Regierung 3.5 Millionen Tote durch Covid-19 drohen. In einer solchen Situation jegliche Vernunft über Bord zu werfen und trotzdem an Nowrooz zu verreisen, ist geradezu selbstmörderisch, umso mehr wenn man bedenkt, dass selbst zivilisierte Staaten nun Probleme haben, Material wie Gesichtsmasken und Handschuhe für ihr Personal im Gesundheitsdienst zu kommen, und das Einzige, was im Iran derzeit getan wird, ist das Ausheben von Massengräbern. Da ist so ein Reiseverhalten von Iranern, wenn auch legal im Iran, absolut unterirdisch und zeigt, das, gewisse Iraner ums verrecken nicht Verantwortung für irgend etwas übernehmen wollen, aber sofort bereit sind, andere wie Alexander den Grossen, Araber und Kaukasier für ihr Unglück verantwortlich zu machen.

*Vatanforoosh bedeutet auf Persisch «Landesverräter» und so nennen mich Iraner, weil ich als Georgierin nicht auf Georgiens Unabhängigkeit verzichten will, kein Farsi spreche, mich der persischen Kultur nicht zugehörig fühle und nicht bereit bin, für den Iran zu sterben. Den Iranern, die in mir deshalb eine Landesverräterin sehen, sei gesagt: «Dissent is the highest form of Patriotism» (dt. Dissens ist die höchste Form des Patriotismus).

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Beauty-Review, die Haarkur-Chroniken (Deep-Conditioner-Chroniken)

Geehrte LeserInnen!

Es ist wieder einmal Zeit für eine meiner berühmt-berüchtigten Beauty-Reviews und dieses Mal geht es nur um Haarkuren, auch Deep-Conditioner genannt. Etwas, das unsereins IMMER braucht! Sobald ich einen Tiegel, eine Flasche gekauft habe, ist der Inhalt auch schon wieder weg. Aber das liegt daran, dass ich meine Haare gerne verwöhne und an meinem Haar-Typ: Ich habe lange, eher gerade und relativ dicke und viele Haare (Dank der kaukasischen und jüdischen Gene). Das ist zugleich Fluch und Segen. Fluch deshalb, weil ich, wie gesagt, IMMER Deep-Conditioner benötige, und Segen, weil, wenn ich meine Haare richtig pflege mit Deep-Conditioner und Leave-In, sie sich gut anfühlen, nicht verknoten und ich mich deshalb auch besser fühle. Eines vorweg: Ich verwende nur silikonfreie Produkte, weil ich das Gefühl habe, dass Silikone nichts für mich tun, also kann man sie, meiner Meinung nach, in Haarprodukten auch weglassen. Item, heute zeige ich Ihnen ein paar meiner Favoriten:

  • «FEED Repair & Dry Rescue Hair Mask” von “Madara Organic Skincare” aus Lettland. „Lettland wie exotisch“ werden Sie denken, aber ich versichere Ihnen eines: „Madara Organic Skincare“ verstehen etwas von Bio-Kosmetik und können es, fast dreissig Jahre nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ und der Sowjetunion, gut und gerne mit Firmen aus dem Westen aufnehmen, und das sage ich nicht, weil ich von „Madara“ bezahlt werde. *Seufz* Eines der besten Produkte von „Madara Organic Skincare“ ist die Maske/Haarkur beziehungsweise der Deep-Conditioner. Der Deep-Conditioner fühlt sich beim auftragen an wie Buttercreme und pflegt intensiv, richtig intensiv. Das heisst: Wenn sie eher feine Haare haben, ist diese Haarkur so, als ob sie mit Kanonen auf Spatzen schiessen. Wenn Sie aber solche Haare wie ich haben oder noch trockenere oder noch kraussere Haare, dann kann ich Ihnen guten Herzens diese Haarkur empfehlen. Was aber bei diesem Produkt auch intensiv ist, ist der Geruch. Die Haarkur riecht so, als ob eine baltische Hexe ein Pflanzengift mit Benzin vermischt hat. Für diesen extrem, nun ja, botanisch-erdigen Geruch gibt es deshalb einen Stern Abzug von mir. Aber insgesamt gibt es vier Sterne. ****
  • Diese Haarkur ist ein Zufallsfavorit von mir und Sie werden ihn in jedem gut sortierten Super- oder Drogeriemarkt finden. Es handelt sich dabei um „Ultra Doux Die Pflege-Milch-Maske“/“Wahre Schätze Pflege-Milch-Maske“ von „Garnier“. Auf dem Blog werde ich nur das Foto der Honig-Version posten, aber ich versichere Ihnen, ich habe sowohl die Pflege-Milch-Maske mit Honig wie auch die Pflege-Milch-Maske mit Ahornsirup probiert. Diese Maske entwirrt exzellent, ist silikonfrei und für den Preis kann man sich absolut NICHT beklagen. Allerdings riecht die Version mit Ahornsirup etwas wie ein „Starbucks“-Heissgetränk und ich brauche pro Haarwäsche circa 1/5 vom Inhalt der Flasche, d.h. mit meinen Haaren brauche ich mindestens zwei Flaschen davon pro Monat. Deshalb gibt es auch hier wieder vier Sterne von meiner Wenigkeit. ****
  • Kommen wir zu meiner Lieblingshaarkur überhaupt, nämlich „Don`t Despair, Repair! Deep Conditioning Mask“ von „Briogeo“. Diese Haarkur ist für mich absolut OG! Diese Haarkur hat meine Haare effektiv geheilt, als sie nach einer verpatzten Balayage strohig waren und abbrachen und hat dafür gesorgt, dass ich beim Friseur nicht so viele Haare lassen musste wie angenommen. Diese Haarkur ist ein Geschenk des Himmels für störrisches, kaukasisch-jüdisches Haar wie das meine und ich liebe alles an der Haarkur, inklusive den Geruch. Diese Haarkur riecht wie griechischer Orangenkuchen. Deshalb gibt es von mir für dieses Produkt fünf Sterne. *****

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