40 Jahre Islamische Republik- 40 Jahre Versagen der antiklerikalen Opposition

2019 feierte das Regime der sogenannten Islamischen Republik ihr vierzigjähriges Bestehen. Zeit einen Blick darauf zu werfen, warum dieses menschenfeindliche Regime dieses Jubiläum überhaupt feiern konnte. 2019 war auch ein Jahr in dem im Iran zahlreiche Proteste stattfanden und es zu einer riesigen Flut, nach jahrelangen Dürren, kam. Die Flut 2019, diese menschen- vor allem von den Revolutionsgarden, gemachte Katastrophe, die den Iran heimsuchte und in gewissen Provinzen schlimmere Auswirkungen hatte, als der Iran-Irak-Krieg, konnte das Regime nicht wegspülen. Trotz der schrecklichen Nachwirkungen, die dem offensichtlichen Missmanagement des Hemkerregimes zu Teheran geschuldet sind.

Tatsächlich könnte das Regime sogar von dieser Flut profitieren. Ein Beispiel: Seit der Flut und der anschliessenden humanitären Katastrophe quakt das Sprachrohr des Regimes, Javad Zarif, unermüdlich und auf allen möglichen Kanälen, dass man doch die Sanktionen gegen das Regime aufheben solle, um den Flutopfern zu helfen. Trotz der Tatsache, dass das Internationale Komitee des Roten Kreuzes sicherstellte, dass Hilfslieferungen nie von den Sanktionen betroffen waren. Dies hindert natürlich das Regime nicht daran weiterhin mit Unwahrheiten Agitation zu betreiben und so leichtgläubige Menschen zu beeinflussen, da die Sanktionen, primär die Sanktionen, welche die Revolutionsgarden (IRGC) betreffen, das Regime tatsächlich bedrohen. Des Weiteren, hat durch die Flut, das Regime eine Entschuldigung dafür, dass die libanesische Hisbollah und andere schiitische «Milizen» nun im Iran stationiert. Diese können nämlich auch bei Unruhen im Iran zum Einsatz kommen.

Die sogenannte antiklerikale Opposition ist hingegen derzeit keine echte Alternative zum Regime und hält dieses, durch eigene Unfähigkeit, am Leben. Ich nehme mir die Freiheit, ein paar Gründe aufzuzählen, warum das Henkerregime zu Teheran, welches keine demokratische oder moralische Legitimität hat, um über den Iran zu herrschen, immer noch da ist:

– Wegen der Präsenz der Revolutionsgarden/Pasdaran und der paramilitärischen Basiji. Die Revolutionsgarden kontrollieren über 60% der iranischen Wirtschaft mit Scheinfirmen wie «Khatam Ghorb», insbesondere den äusserst profitablen Bausektor, durch den sie schmutziges Geld (aus Drogenhandel etc.) waschen.

– Aufgrund des Märtyrerkults um Mossadegh, der immer noch unter zahlreichen säkularen Iranern verbreitet ist. Für diese ist der entmachtete Premierminister ein säkulares Substitut für den Ali und den Hossein der Schiiten. Mit der Entmachtung Mossadeghs entschuldigen diese Iraner bis heute den erbärmlichen Zustand in dem der Iran durch die Existenz der Islamischen Republik ist. Damit ignorieren sie die Tatsache, dass Länder wie Ungarn, die Tschechoslowakei und Georgien nicht nur die Entmachtung, sondern im Fall von Nagy (Ungarn) und Gamsakhurdia (Georgien), auch die Ermordung, durch die Sowjets, hinnehmen mussten. Trotzdem werden weder in Budapest, noch in Prag, noch in Bratislava oder in Tbilisi, Menschen am helllichten Tage an Baukränen aufgehängt.

– Durch die Tatsache, dass viele Leute den Iran verlassen, so eine Abstimmung gewissermassen mit den Füssen machen und dadurch, unbewusst, Druck vom Regime nehmen. Denn so hat das Regime im Iran weniger Mäuler zu stopfen und muss weniger Angst haben, dass irgendwelche „Desperados“ es herausfordern könnten. Und in der persischen Diaspora schafft die Opposition es kaum, die Neuankömmlinge zu mobilisieren, damit sich diese, zumindest ausserhalb des Iran, gegen das Regime engagieren. Dies nötigt Nicht-Iraner quasi dazu sich gegen das Regime der sogenannten Islamischen Republik zu engagieren, da es sich bei der Islamischen Republik nicht um die gewöhnliche Diktatur einer Bananenrepublik handelt, sondern um Islamisten, die von genozidalem Wahn und chauvinistischem Irredentismus angetrieben werden.

– Durch die absolute Unfähigkeit der iranischen Opposition im Westen, die nicht davon profitiert, das sowohl in der Schweiz, wie auch in Deutschland iranische Staatsbürger zu der viertgrössten Gruppe der Asylsuchenden gehören. Stattdessen muss ich mir von iranischen Oppositionellen Beschimpfungen und Morddrohungen gefallen lassen. Generell ist der persische Chauvinismus innerhalb der iranischen Opposition ein grosses Problem. Wie auch schon der iranische Journalist Ramin Ghavami in seinem Beitrag in «Fair Observer» schrieb, werden ethnische Minderheiten des Iran von zwei Seiten angegriffen, nämlich auf der einen Seite vom Henkerregime zu Teheran und auf der anderen Seite von iranischen Nationalisten innerhalb der Opposition, die in den nicht-persischen Bürgern des Iran, bestenfalls, Bürger zweiter Klasse sehen. Es hilft auch nicht, dass viele persische Iraner, sowohl Anhänger des Regimes, wie auch Oppositionelle, Geiseln ihres ureigenen Grössenwahnes sind und darum das grosspersische Reiche wieder auferstehen lassen wollen. Der Irredentismus, die kaum beachtete Plage, die den Iran fest in seinem Griff hat und vom persischen Chauvinismus und der revisionistischen Mythenbildung innerhalb der persisch-iranischen Diaspora angetrieben wird. Dieser Irredentismus ist es auch, der den Iran, von Afghanistan unterscheidet. Der Iran und Afghanistan haben viel gemeinsam, beides sind Staaten im Mittleren Osten mit einer persischsprachigen Mehrheitsbevölkerung und einer islamisch geprägten Kultur. Aber Afghanistan wird vom Tribalismus heimgesucht, während der Iran die Geisel des Islamismus und des bisher, eher wenig beachteten Irredentismus ist. Dazu muss ich anmerken, dass ich vollkommen verstehen kann, wie Iraner in Scharen aus der Islamischen Republik flüchten, wie der österreichische «Kurier» am 16.04. 2019 berichtet hat. Was ich aber inakzeptabel finde, ist wenn Iraner in der Diaspora die Super-Patrioten mimen und mich beschimpfen, mir mit Mord und Totschlag drohen und mir sagen, dass ich, weil ich kaukasischer Herkunft (also um genau zu sein georgisch-mingrelischer Herkunft) bin, mein einziges Recht in diesem Leben sei für den Iran zu sterben und, weil ich dies offensichtlich nicht getan habe, schuldig am «Genozid an Ariern» bin . Wenn oppositionelle Gruppierungen wie «Farshgard» den Islamismus und Kommunismus als menschenverachtende Ideologien ausmachen und deshalb Islamisten und Kommunisten ausschliessen, aber Imperialismus und Irredentismus ignorieren, trotz der Tatsache, dass das Regime der Islamischen Republik Iran, in Ländern wie Syrien und dem Iran, eben aufgrund von Imperialismus und Irredentismus, den Feudalherren gibt, ist dies meiner Ansicht nach grob fahrlässig.

Während so genannte SJW im angelsächsischen Raum und in Europa immer mehr zu einer Plage werden, müssen Staaten wie die Türkei unter dem AKP-Regime, Russland und der Iran, ob mit oder ohne Mullahregime, dringend kritisch ihre eigene Geschichte hinterfragen. Solange dies nicht getan wird, bleiben die oben genannten Staaten anfällig für Ideologien, wie Chauvinismus, Irredentismus und dergleichen, die am Ende nicht nur die eigene Bevölkerung bedrohen. Wie ich schon in «Freiheit ist keine Metapher» (…)  geschrieben habe, teilen sich Erdogans Türkei, das Russland des KGB-Zwergs und die «Republik» der Mullahs Syrien nach Feudalherrenmanier auf, so wie ihre Vorfahren einst den Kaukasus untereinander aufgeteilt haben. Dies ist nicht weiter überraschend für Staaten mit einer kolonialen Vergangenheit, die ihre eigene Geschichte nicht aufgearbeitet haben. Und genau da muss die antiklerikale Opposition im Hier und Heute ansetzen und nicht aus den Ruinen von Persepolis Luftschlösser für ein künftiges, grosspersisches Reich, egal unter welchem Banner, zu errichten. Zumal dies ein Fortführen einer feudalen Politik wäre, die sowohl unter den Schahs, wie auch unter dem Mullahregime gescheitert ist. Jahrhundertelang war im Iran der schiitisch-islamisch, persischsprachige Mann an den Schalthebeln der Macht, während Frauen und besonders nicht-muslimische und nicht-iranische Minderheiten, bestenfalls geduldete Bürger zweiter Klasse waren. Nach der islamischen Revolution von 1979 gab es eine Verschiebung zu Gunsten der islamischen Identität auf Kosten der persischen Identität. Nun, von Seiten der antiklerikalen Opposition, die Wiedererrichtung eines grosspersischen Reiches, das auf den zwei Säulen, Monarchie und Arianismus, fusst, ist ein Fall in die Regression von Seiten der antiklerikalen Opposition.

Denn die Errichtung eines solchen grosspersischen Reiches, wie es in den Kreisen von exiliranischen Irrdentisten auch «iranischer, kultureller Kontinent» und «iranische Konföderation» genannt, sich vorgestellt wird, ist vollkommen unrealistisch. Es ist auch absolut demütigend gegenüber der nicht-iranischen Bevölkerung im Kaukasus und in Zentralasien und beruht auf einer faktenresistenten Mythenbildung von iranischer Seite. Denn es hat NIE einen sogenannten «iranischen, kulturellen Kontinent» gegeben. Selbst während der Herrschaft der Sassaniden war der Kaukasus Heimat verschiedener ethnischer und religiöser Gruppierungen, von denen die Proto-Kartvelier, die Vorfahren der heutigen Georgier, eine der grössten Gruppen war. Dies alles bringt mich zum Schluss, dass, solange die exiliranische, antiklerikale Opposition daran festhält an sechs Tagen der Woche die Auferstehung des grosspersischen Reiches herbeizusehnen und am siebten Tag die Existenz der Islamischen Republik zu beklagen, das Henkerregime  nichts zu befürchten hat und schon seinen nächsten Geburtstag planen kann. So lange ein signifikanter Teil der iranischen Opposition Zuflucht im Exil und Trost in grössenwahnsinnigen Träumen findet und Zentral- und Teile Kleinasiens plus den Kaukasus als integralen Teil des Iran betrachten und Kaukasier als Untertanen, welche iranischen Interessen zu dienen haben, muss sich die Welt, durch Sanktionen und notfalls durch militärische Mittel, auf ein Fortbestehen der Diktatur der Mullahs einstellen.

Für die Iraner, für die ich wegen meiner Meinung und meiner Herkunft nun endgültig zum Paria wurde und die deshalb in mir einen «Aniran», eine «dirty Gorji», eine «dirty Tork», eine «Gendeh», eine «Vatanforoosh» und ein «descendant of Zahak» sehen, habe ich eine Möglichkeit im Angebot, wie sie sich rehabilitieren können: In dem sie endlich das Regime der Statthalterschaft der Gelehrten auf den Müllhaufen der Geschichte befördern und sich den historischen Leichen im Keller stellen.

Die antiklerikale, iranische Opposition: Ein Lagebericht

Geehrte Leser!

Schon vor einiger Zeit schrieb ich einen Bericht, der sich mit dem Zustand der antiklerikalen, iranischen Opposition im angelsächsischen und im deutschsprachigen Raum befasste. Nun, da das Regime und seine Anhänger das vierzigjährige Jubiläum der islamischen Revolution feierten, ist es meiner Meinung an der Zeit, wieder einen Blick darauf zu werfen, wie es um die antiklerikalen Oppositionellen steht. Besonders, da mein vorheriger Bericht hart mit diesen Oppositionellen ins Gericht ging.

Was hat sich seitdem verändert? Nun, im Jahr 2018 rollte eine riesige Protestwelle über die Islamische Republik. Sowohl kurdische Umweltschützer, wie auch streikende Arbeiter in der «Haft Tappeh» Zuckerfabrik in Susch, im Süd-Iran, wie auch Studenten an den verschiedenen Universitäten von Teheran drückten ihr Missfallen über die Existenz der sogenannten Statthalterschaft der Rechtsgelehrten und den obersten Religionsführer Khameini aus. Und die antiklerikale Opposition im Exil, was tat die? Diese Opposition versuchte, die Protestierenden im Iran, so gut es eben ging zu unterstützen und schloss sich nun zu einem Netzwerk, namens «Farshgard»/ «Iran Revival» zusammen, das primär in Sozialen Netzwerken wie «Twitter» aktiv ist. Damit hat es sich im Grossen und Ganzen.

In meinem letzten Bericht schrieb ich darüber, dass der iranischen Opposition Führungspersönlichkeiten fehlen. Auch hier tat sich kaum etwas, denn entweder sind die Frauen, die man als «Salz der Erde» bezeichnen könnte, wie Narges Mohammadi und Nasrin Sotoudeh im Gefängnis, oder man hofft darauf, dass der Kronprinz, seine Hoheit Reza Pahlavi, aus dem amerikanischen Exil zurückkehrt. Daneben habe ich Vorschläge für das Amt eines Präsidenten, gehört, die absolut unrealistisch und bizarr waren, wie die Sängerin Googoosh, den Komiker Kamran Atabaki und den jetzigen, israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu. Ja, die Iraner sind verzweifelt und ich merke es, auch und gerade deshalb, wenn Jugendliche aus dem Iran zum Grab von Kyros dem Zweiten pilgern, in der Hoffnung, dass dieser a` la Dracula nach Sonnenuntergang von den Toten auferstehen und dem Mullahregime den Gar ausmachen würde. Wie man sieht, hat sich bezüglich einer passablen Führungspersönlichkeit wenig getan, seit meinem letzten Bericht.

Auch in Bezug auf regressive Elemente innerhalb der iranischen, antiklerikalen Opposition muss, meiner Ansicht nach, ein Augenmerk gerichtet werden. Damit beziehe ich mich auf die langsame Infiltration von Personen, die Organisationen, wie den Volksmujaheddin nahestehen und deshalb in andere oppositionelle Netzwerke, in parasitärer Manier, eindringen. Etwas, das mir nicht bewusst war und das mich im letzten Jahr extrem hart getroffen hat, ist der Irredentismus innerhalb der Exil-iranischen Gemeinschaft und besonders der antiklerikalen Opposition. Mir ist bewusst geworden, dass dieser Irredentismus für viele iranische Oppositionelle ein säkularer Religionsersatz ist, eine Art Trost für das Leben im unfreiwilligen Exil, doch trotzdem treffen mich die Morddrohungen und auch die generelle Dehumanisierung von Nicht-Iranern aus diesem Umfeld sehr.

Ein paar Beispiele:

  • Einmal beschimpfte mich ein Exiliraner als «Vatanforoosh» (dt: Landesverräter) und «dirty gorji» (dt: dreckige Georgierin) und drohte mir damit, meine Kehle durchzuschneiden.
  • Ein anderes Mal beschimpfte man mich als «bisharaf» (dt: ehrlos), «dirty Tork» (dt: dreckige Türkin), als «lower than Malakhor (dt: Heuschreckenfresser*), lower than animals» und wieder als Landesverräterin und drohte mir damit, meine Leichenteile an Hunde zu verfüttern.
  • Wieder ein anderes Mal, wurde mir damit gedroht mich mit dem gleichen Strick zu erhängen, wie Khameini, weil ich als «dirty gorji» keinen eigenen Strick verdienen würde. Des Weiteren drohte man mir, dass man das Werk von Mohammad Agha Khan vollenden würde.

Das alles nur deshalb, weil ich georgischer Herkunft bin und für mich die Unabhängigkeit Georgiens nicht zur Disposition steht, d.h. ich bin gegen eine Okkupation Georgiens von Seiten Russlands, der Türkei oder des Irans. Natürlich ist mir bewusst, dass nicht alle Iraner verkappte Irredentisten sind, doch die Tatsache, dass dem Treiben dieser Gestalten innerhalb der antiklerikalen Opposition nichts entgegensetzt wird, beunruhigt mich sehr. Insgesamt lässt sich sagen, dass solcher Chauvinismus regressives Verhalten begünstigt und dafür sorgt, dass das Henkerregime zu Teheran von der Unfähigkeit der Opposition, in einem unglaublichen Mass, profitiert. Das Henkerregime der Mullahs, das keinerlei demokratische oder moralische Legitimität besitzt, um über den Iran zu herrschen, profitiert auch von der Tatsache, dass grosse Teile der iranischen Diaspora, in den letzten Jahren, sehr unpolitisch oder gar opportunistisch sind. Oder wie «Iran Journal» am 11. Februar 2019, im Artikel «40 Jahre iranische Revolution: 40 Jahre Flucht und Vertreibung» schrieb: Die meisten Iraner, die heute in den Westen kommen,  sind unpolitische Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen das Land verlassen und sich im Westen ein besseres Leben erhoffen. Diese Leute denken zuerst an die Karriere und daran, ob eine politische Karriere für sie Nachteile haben könnte. Ausserdem arbeiten sie daraufhin schnellstens eingebürgert zu werden, um zwischen dem Iran und dem Westen hin- und herfliegen zu können. Die tatsächlichen Oppositionellen können das bis heute nicht. Und genau diese Melange aus Opportunismus, Irredentismus und anderem regressiven Verhalten ist es, die das Mullahregime am Leben hält, trotz allem. Summa summarum ist es der erbärmliche Zustand der Opposition, der die Statthalterschaft der Gelehrten immer noch zementiert. Und das ist die Tragödie, denn wie ich schon in meinem früheren Bericht schrieb: Der Iran hat, für einen Staat in der MENA-Region, eine, halbwegs funktionierende, fortschrittliche Zivilgesellschaft. Das sind gute Omen für eine weitere Demokratisierung. Wie auch die Tatsache, dass der oberste Religionsführer des Irans und der ganze Apparat des Regimes, im Gegensatz zu Erdogan in der Türkei und dem FSB-Apparatschik in Russland, nicht demokratisch legitimiert ist.

*Wörtlich bedeutet «Malakhor» auf Persisch «Heuschreckenfresser», gemeint sind damit aber Araber.