Einkaufstipps für Dessous

Liebe Ladies & Fellas

Heute möchte ich Ihnen ein paar Tipps zum Einkauf von Dessous geben, ob es für sich selber, oder für die Geliebte, die Freundin oder wen auch immer ist, ein bisschen mehr wissen schadet beim Einkauf nie. Zwar arbeite ich nicht einem Dessousladen, bin aber selber eine Frau & bisexuell, das heisst ich habe schon öfter für mich & andere Dessous gekauft habe. lange Rede, kurzer Sinn; hier sind die Tipps:

  1. Das schwierigste beim BH-Kauf für jemand anderen & manchmal für einen selber, weil zum Beispiel D75 nicht bei jedem Hersteller gleich gross ist, ist es zu wissen von welcher Durchschnittsgrösse auszugehen ist. Hier hilft nicht die berühmte „Handvoll“, sondern eine Frucht als Vergleich. „Leihen“ Sie sich einen BH der Person, der sie was schenken wollen & probieren Sie dann ein paar Früchte in die Körbchen zu füllen. Natürlich keine Bananen oder so, sondern runde Früchte wie Orangen, Äpfel oder Melonen. Die Frucht, welche am besten den BH ausfüllt, wird in den Laden genommen, als Vergleich. Lassen Sie sich aber bei rumexperimentieren mit dem BH nicht erwischen, sonst denkt die betreffende Person Sie seien ein Creep…
  2. Notabene: Beim BH-Kauf auf Qualität achten & wenn es das Vermögen zulässt lieber einen BH von „Princess Tam-Tam“ oder „Passionata“ kaufen, als bei „H&M“. Die Nähte werden bei teureren Marken feiner vernäht, halten besser & länger & kratzen weniger & sind insgesamt bequemer.
    http://www.princessetamtam.eu/
    http://de.passionata.com/
  3. Kaufen Sie das, was die betreffende Person auch tragen würde. Es nützt nichts jemandem Strings aus Spitze zu kaufen, der von Haus aus meist Panties aus Baumwolle trägt. Hier wirklich auf die betreffende Person eingehen, sonst landet das Zeug nur in der Schublade.
  4. Wer, traurigerweise, keine Ahnung hat, was die betreffende Person gerne trägt, der kauft eben etwas Klassisches. Dinge wie schwarrze oder dunkelblaue Spitzen-BHs gehen meistens gut. Rote & weisse Unterwäsche sind schon schwieriger, zumal weisse Unterwäsche ansich nur wenigen steht, am besten denen, mit eher dunkler Haut.
  5. Zu guter letzt: Lassen Sie sich von den Verkäuferinnen gut beraten, aber nichts aufschwatzen & wenn Sie tatsächlich nach mehreren Geschäften so schlau wie vorher sind, dann ist ein Gutschein mit dem Versprechen eines gemeinsamen Nachmittags in der Innenstadt besser.

Unsere jüdische Kultur

Liebe Ladies & Fellas

Heute Abend möchte ich einen Essay über ein Thema schreiben, über welches ich schon oft Diskussionen führen musste. Es geht um Märtyrertum & Selbstmordattentate & warum Israel & das Judentum eine andere Sicht auf diese Dinge haben.

Es ist ja nun bekannt, das im Islam & Christentum das Märtyrertum eine herausragende Stellung haben, wie man zum Beispiel am Libanon gut sieht, wo Schiiten, Sunniten & Maroniten (Das sind orientalische Katholiken) zusammenleben:
„Märtyrer. Schahid. Im Griechischen wie im Arabischen leitet sich der Begriff aus dem Wort für „Zeuge“ ab. Blutzeugnis ablegen für den eigenen Glauben, leiden und sterben für den eigenen Gott. Das Judentum grenzt das Selbstopfer am stärksten ein, Lebensbewahrung ist oberstes Gebot. Im Christentum und im Islam, vor allem in der schiitischen Heilslehre, spielt das Martyrium eine besonders ausgeprägte Rolle. Das Gedenken an den Leidensweg Christi und an die Ermordung Husseins, Enkel des Propheten Mohammed, weisen verblüffende Ähnlichkeiten auf.“
http://www.zeit.de/2014/19/libanon-kampagne-gegen-selbstmordattentaeter

Wie in diesem Artikel kurz dargestellt wird, grenzt das Judentum das Märtyrertum von den drei abrahamitischen Religionen am stärksten ein. Das Selbstopferung im Judentum so stark eingeschränkt wird, hat historische & religiöse Gründe. Die historischen Gründe sind schnell aufgezählt: Inquisition, Pogrome aller Art & Schoah. So ist es nur logisch, dass für das Judentum, welches oft durch gewaltsame Ausseneinwirkung bedroht & fast ausgelöscht wurde, keinen Sinn darin sieht das Märtyrertum zu fördern. So führten historische dazu, dass im Judentum die Lebensbewahrung einen noch höheren Wert bekam. Klar kennt, das Judentum auch Märtyum, aber dies muss man ja nicht noch extra herbeiprovozieren. So führt dies dazu, das Rabbiner so etwas wie Selbstmordattentate klar ablehnen. Dieses Denken formte auch die Ethik in Israel., so entwickelt Israel Dinge, wie den „Iron Dome“, um seine Bürger unter allen Umständen zu schützen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Iron_Dome

Diese Ethik  führt auch dazu, dass Israel, auch unter allen Umständen seine Soldaten zurückholt, keiner zurückgelassen, keiner wird sinnlos geopfert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Israelische_Verteidigungsstreitkr%C3%A4fte#Heimholung

Und natürlich führt diese Ethik dazu, dass sich so Verluste in den eigenen Reihen minimiert werden. Während die Gegenseite immer noch das Märtyrium herbeisehnt & den Tod herbeiprovoziert. Osama bin Laden sagte einst, an den Westen gewandt:
„Ihr liebt das Leben, wir den Tod.“
Sie finden das zu drastisch??? Nun, aber es ist die reine Wahrheit, wie zum Beispiel dieses Bild hier zeigt:
https://glezelevayne.files.wordpress.com/2010/10/child-suicide-bomber-pal-mom.gif

Auf der einen Seite wird immer noch die Selbstopferung glorifiziert, selbst für die Kleinsten, auf der anderen Seite wird das Leben geheiligt & alles gemacht, um dieses Leben zu schützen. Dies ist einer, wenn nicht der Hauptgrund, dafür, dass es im letzten Konflikt zwischen Israel & der Hamas ein solches Ungleichgewicht an Todesopfern gab. Dies ist der Unterschied zwischen unserer Kultur & deren Kultur. Ich möchte damit nicht sagen, dass arabische Kultur per se schlecht ist, aber in dieser Kultur wächst & gedeiht etwas, das Märtyrium glorifiziert & propagiert & so das eigene Volk dezimiert. So lange sich dies nicht ändert, werden weiterhin unschuldige Menschen sterben müssen.

Die arabische Politologin Wafa Sultan sagte einst einem Islamisten, dass Terroristen eigentlich Israel dankbar sein sollten, den durch Israel würden diese als Schuhada sterben. Dies klingt zwar sehr zynisch, doch darin liegt ein wahrer Kern: So lange die arabische Gesellschaft den Gedanken an Martyrium glorifiziert, herbeisehnt & reproduziert, wird sich dort nichts ändern. Golda Meir, die mal israelische Premierministerin war, sagte einst: „Frieden wird es dann geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als das sie uns hassen.“ Damit hat sie bis heute Recht & dies zeigt auch, wie sehr das Judentum das Leben heiligt.